Unsere Kolumnistin schaut sich nach Oscar-Vergleichen auf LinkedIn an, was Digitalisierung und Blockbuster-Filme gemeinsam haben - oder eben auch nicht. Denn den digitalen Verwaltungsleistungen haben die populären Filme einiges voraus. Vorhang auf!
Ein Neubau auf der grünen Wiese wäre vermutlich leichter. Sobald bestehende Arbeitsabläufe, Abteilungen und Datenbestände existieren, muss man sich damit auseinander setzen.
Und dann gibt’s die Tatsache, dass das Lohnniveau erheblich niedriger ist, als in der Privatwirtschaft. Gerade laufen wieder Streiks und die Länder kneifen die Backen richtig fest zusammen. Stellen werden reduziert. Was macht also der Informatiker, wenn er nen job braucht und gut bezahlt werden möchte? Und wenn dann das Personal im ÖR fehlt, wer wird dann beauftragt? Und wer hat dabei Gewinnerzielungsabsicht und Kostenminimierungsbedürfnis was zu Lasten der Qualität geht?
Das ÖR Personal selbst kann oder will nichts ändern. Oft kann man nicht, weil der Status - quo verwaltet werden muss. Und der Wille fehlt, weil man als ÖR nicht in Konkurs gehen kann. Und dann gibt auch wenig landes- oder bundesweite Plattformen, mit deren Nutzung man Synergien schaffen könnte.
Und die rechtlichen Vorgaben. Man muss manche Sachen einfach umsetzen und kann sie nicht weglassen. Beispiel Geschlecht und Anrede: Die Schweißausbrüche in der IT, wenn man Datensätze von non-binären Personen speichern muss. Omg! Dafür sind die office-templates nicht ausgerichtet!
PS: ich glaub, die Wochenarbeitszeit oder Obergrenzen ändern oder weniger Lifestyle - Teilzeit fordern, wird da nicht helfen
Ein Neubau auf der grünen Wiese wäre vermutlich leichter. Sobald bestehende Arbeitsabläufe, Abteilungen und Datenbestände existieren, muss man sich damit auseinander setzen.
Und dann gibt’s die Tatsache, dass das Lohnniveau erheblich niedriger ist, als in der Privatwirtschaft. Gerade laufen wieder Streiks und die Länder kneifen die Backen richtig fest zusammen. Stellen werden reduziert. Was macht also der Informatiker, wenn er nen job braucht und gut bezahlt werden möchte? Und wenn dann das Personal im ÖR fehlt, wer wird dann beauftragt? Und wer hat dabei Gewinnerzielungsabsicht und Kostenminimierungsbedürfnis was zu Lasten der Qualität geht?
Das ÖR Personal selbst kann oder will nichts ändern. Oft kann man nicht, weil der Status - quo verwaltet werden muss. Und der Wille fehlt, weil man als ÖR nicht in Konkurs gehen kann. Und dann gibt auch wenig landes- oder bundesweite Plattformen, mit deren Nutzung man Synergien schaffen könnte.
Und die rechtlichen Vorgaben. Man muss manche Sachen einfach umsetzen und kann sie nicht weglassen. Beispiel Geschlecht und Anrede: Die Schweißausbrüche in der IT, wenn man Datensätze von non-binären Personen speichern muss. Omg! Dafür sind die office-templates nicht ausgerichtet!
PS: ich glaub, die Wochenarbeitszeit oder Obergrenzen ändern oder weniger Lifestyle - Teilzeit fordern, wird da nicht helfen