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    3 days ago

    Ich frage mich ja immer, warum wir denen Heerscharen von Beratern bezahlen, sie dann aber Entscheidungen immer an ihrer persönlichen Lebensrealität festmachen, statt mal ihre Berater um ein Stimmungsbild zu fragen?

    Alleine “man kann ja in den Semesterferien arbeiten”. Ja, das war bei ihr vielleicht so, Anfang der 2000er PoWi an der FU Berlin.

    Wir hatten in unserem Studiengang halt die Prüfungen und Praktika in den Semester"ferien" (deswegen sprach man ja auch nur über vorlesungsfreie Zeit).

    “Es gibt keine Studiengebühren”. Fair, aber kennste Semesterbeitrag? Das ist halt eine relevante Größenordnung für Studis, ist ja auch egal wie man es nennt. Ja, es ist nicht wie USA, ja, es ist gut, dass der nicht randon 500€ höher liegt, aber das Geld muss man als mittelloser Studi trotzdem erstmal auftreiben.

    Mal abgesehen davon, dass alles mit allem zusammenhängt. Die Mietsituation ist für die allermeisten Menschen schlecht und schlechter. Studis ziehen zum Studium oft um, Neumietverträge, gerade in Studentenstädten, sind die Hölle.

    Könnte man ja alles in Erfahrung bringen, aber nein, Doro kennt ja von damals™ Leute, bei denen das geklappt hat, also geht das auch 25 Jahre später noch und ist allgemeingültig für alle Menschen, alle Unis, alle Fächer.

    • renormalizer@feddit.org
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      7
      ·
      3 days ago

      Es ist ja auch kein Problem, sich in dem, was von den Semesterferien bleibt, die 4800€ zusammenzuverdienen, um die nächsten 6 Monate Miete in München stemmen zu können. /s