Die bereits vereinbarte BAföG-Erhöhung ist laut Forschungsministerin Bär vom Tisch. Sie finde in den Regierungsfraktionen keine Unterstützung mehr, sagt die CSU-Politikerin. Doch die SPD widerspricht - mit deutlichen Worten.
Ich hab für meinen Bachelor sieben Jahre gebraucht, inklusive einmal die Hochschule wechseln, und nebenher 20h die Woche geschafft (Urlaubstage für Prüfungen, Semesterferien auf Vollzeit aufgestockt), gleichzeitig versucht so viel Kursleistung wie irgend möglich zu liefern. Ähnliche Situation bzgl. Bafög wie bei dir.
Ich war am Rande des Burnouts bevor ich überhaupt in der Arbeitswelt angekommen bin. Dank gutem Chef, angenehmen Kollegen und der ausdrücklichen Aufforderung, bei Anforderungen jenseits meiner Kapazitäten auch mal Nein zu sagen, hab ich tatsächlich angefangen, mich dort zu erholen. Bin mittlerweile drei Jahre dort und würde behaupten, ich hab mich echt gut erholt, aber manchmal geistert dieses Gespenst immer noch in meiner Psyche rum.
Meine Frau (damals Freundin) hat kämpfen müssen, Bafög zu kriegen. Familiensituation hässlich, Mutter verstorben, Vater weg, aber das SW will trotzdem erst, dass sie den Vater um Unterhalt fragt. Aber klar doch, lass mal Kontakt herstellen und nachher im Alter für ihn verantwortlich sein, obwohl es eh keinen Cent zu holen gibt.
Nachdem sie erklärt hat, dass sie keinerlei Kontaktmöglichkeiten oder Infos über seinen Aufenthalt hat, hat das SW selbst die Nachforschungen übernommen und ihn dann kontaktiert wegen Erklärung über Einkommen usw. Überraschung, der hat gar nicht geantwortet. Sind aber Monate verstrichen, bis das SW eingesehen hat, dass sie Elternunabhängiges Bafög kriegt. Monate in denen sie Ausgaben hatte und zum Glück von anderen Geld leihen konnte (das sie dann von der Nachzahlung zurückgezahlt hat).
Und selbst dann war es so wenig, dass sie kaum ihre Hälfte der Lebenskosten tragen konnte, geschweige denn Luxus. Ich musste so viel arbeiten, damit wir irgendwo noch etwas finanzielle Sicherheit hatten.
Die Korrelation “Student = privilegiert” mag existieren, aber der Grund ist dann vermutlich ein anderer: Privilegierte studieren tendenziell eher, weil sie es sich leisten können, das Studium zu genießen.
Die Schnösel, die solchen Mist verzapfen, haben nie geheult, weil ihr Kontobetrag ins dreistellige gerutscht ist und sie Angst hatten, was noch an Rechnungen kommen könnte.
Ich hab für meinen Bachelor sieben Jahre gebraucht, inklusive einmal die Hochschule wechseln, und nebenher 20h die Woche geschafft (Urlaubstage für Prüfungen, Semesterferien auf Vollzeit aufgestockt), gleichzeitig versucht so viel Kursleistung wie irgend möglich zu liefern. Ähnliche Situation bzgl. Bafög wie bei dir.
Ich war am Rande des Burnouts bevor ich überhaupt in der Arbeitswelt angekommen bin. Dank gutem Chef, angenehmen Kollegen und der ausdrücklichen Aufforderung, bei Anforderungen jenseits meiner Kapazitäten auch mal Nein zu sagen, hab ich tatsächlich angefangen, mich dort zu erholen. Bin mittlerweile drei Jahre dort und würde behaupten, ich hab mich echt gut erholt, aber manchmal geistert dieses Gespenst immer noch in meiner Psyche rum.
Meine Frau (damals Freundin) hat kämpfen müssen, Bafög zu kriegen. Familiensituation hässlich, Mutter verstorben, Vater weg, aber das SW will trotzdem erst, dass sie den Vater um Unterhalt fragt. Aber klar doch, lass mal Kontakt herstellen und nachher im Alter für ihn verantwortlich sein, obwohl es eh keinen Cent zu holen gibt.
Nachdem sie erklärt hat, dass sie keinerlei Kontaktmöglichkeiten oder Infos über seinen Aufenthalt hat, hat das SW selbst die Nachforschungen übernommen und ihn dann kontaktiert wegen Erklärung über Einkommen usw. Überraschung, der hat gar nicht geantwortet. Sind aber Monate verstrichen, bis das SW eingesehen hat, dass sie Elternunabhängiges Bafög kriegt. Monate in denen sie Ausgaben hatte und zum Glück von anderen Geld leihen konnte (das sie dann von der Nachzahlung zurückgezahlt hat).
Und selbst dann war es so wenig, dass sie kaum ihre Hälfte der Lebenskosten tragen konnte, geschweige denn Luxus. Ich musste so viel arbeiten, damit wir irgendwo noch etwas finanzielle Sicherheit hatten.
Die Korrelation “Student = privilegiert” mag existieren, aber der Grund ist dann vermutlich ein anderer: Privilegierte studieren tendenziell eher, weil sie es sich leisten können, das Studium zu genießen.
Die Schnösel, die solchen Mist verzapfen, haben nie geheult, weil ihr Kontobetrag ins dreistellige gerutscht ist und sie Angst hatten, was noch an Rechnungen kommen könnte.